Aktuell

Pressemitteilung der SPD-Fraktion Schenklengsfeld vom 14.03.2019

Jetzt reicht es!

„SPD fordert Rücktritt von Udo Langer“

Im Rahmen der Gemeindevertretersitzung der Gemeinde Schenklengsfeld vom 14.03.2019 kam es zu einem Abbruch der Sitzung. Grund war das geschlossene Verlassen des Sitzungssaals durch die Mitglieder der SPD-Fraktion. Im Vorfeld war über die Überweisung eines Antrags der Fraktion Die Bürgerliste in die entsprechenden Ausschüsse abgestimmt worden. Als daraufhin fraktionsübergreifend der Wunsch geäußert wurde, über den Sachverhalt zu diskutieren, fiel der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Udo Langer, zunächst einem Mitglied der SPD-Fraktion und im Anschluss einem Vertreter der Fraktion Die Bürgerliste wiederholt ins Wort.

Im weiteren Verlauf weigerte er sich, Wortmeldungen zuzulassen und erklärte den Tagesordnungspunkt, trotz offensichtlichen Diskussionsbedarfs, für abgeschlossen. Infolge dessen entschied sich die Fraktion der SPD, nach kurzer Sitzungsunterbrechung, dazu, dass eine Fortsetzung der Sitzung unter einer solchen Sitzungsleitung nicht weiter möglich ist und sorgte für einen Abbruch der Sitzung.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD, Tanja Hartdegen, erklärt hierzu: „Herr Langer hat durch sein Verhalten gezeigt, dass eine respektvolle Durchführung einer Gemeindevertretersitzung unter seiner Führung nicht mehr möglich ist. Schon bei vergangenen Sitzungen fiel er wiederholt durch das unbegründete Entziehen von Wortmeldungen und den vorschnellen Abbruch von Tagesordnungspunkten auf.“

Besonders ärgerlich sei dies, so Hartdegen weiter, da die übergroße Mehrheit der Mitglieder der Fraktion Die Bürgerliste an einer sachorientierten Arbeit zum Wohle der Gemeinde interessiert sei. Herr Langer treibe in der ohnehin angespannten Situation in der Gemeinde Schenklengsfeld durch sein Verhalten weiter einen Keil zwischen die politischen Akteure.

„Wir fordern Herrn Langer deshalb dazu auf, von seinem Amt als Vorsitzender der Gemeindevertretung zurückzutreten“, erklärte René Petzold, Mitglied der SPD-Fraktion, weiter. „Gleichzeitig bitten wir die Fraktion Die Bürgerliste eine neue Kandidatin oder einen neuen Kandidaten für das Amt des Vorsitzenden vorzuschlagen, um zukünftig eine respektvolle Durchführung der Sitzungen zu garantieren. Diesen Vorschlag würden wir als Fraktion selbstverständlich mittragen.“


 

Der erste Stammtisch unseres SPD-Ortsvereins war ein voller Erfolg

Der erste Stammtisch unseres SPD-Ortsvereins war ein voller Erfolg. Über 20 Genossinnen und Genossen waren gekommen und diskutierten gestern im Gasthof „Zur Linde“ angeregt über Themen wie etwa die neue Gemeindepolitik, Gewerbeansiedlung, Finanzlage der Gemeinde und die bevorstehende 100-Jahrfeier unseres Ortsvereins.
Am Ende der Veranstaltung war sich der Vorsitzende des Ortsvereins Gunter Müller sicher, dass man auch in Zukunft in der Öffentlichkeit solche Stammtische veranstalten will.
Vielen Dank für euren Besuch und die guten Diskussionsbeiträge.


 

Bericht von der Jahreshauptversammlung 2019


 

Pressemeldung vom 22. Januar 2019

Schenklengsfeld. Der SPD-Ortsverein Schenklengsfeld und die SPD-Fraktion der Gemeindevertretung wollen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, Licht ins Dunkel des chaotischen Haushalts-Managements der Gemeinde in den vergangenen Jahren zu bringen. Wie die Fraktionsvorsitzende Tanja Hartdegen am Montag in der ersten Sitzung des neu gewählten Ortsvereinsvorstands erklärte, werden die Mandatsträger weiterhin das Instrument der Anfrage an den Gemeindevorstand anwenden, um Einzelheiten über fehlende Genehmigungen und Jahresabschlüsse sowie versäumte Fristen und Fehlbeträge zu erfahren und Verantwortlichkeiten zu klären. Man hoffe dabei auf die Unterstützung durch den neuen, parteilosen Bürgermeister Carl Christoph Möller, der selbst großes Interesse an der Aufklärung der Vorgänge haben müsse.
Auf Anregung des Ortsvereinsvorsitzenden Gunter Müller soll am Donnerstag, 21. Februar, voraussichtlich im Gasthaus Zur Linde ein SPD-Stammtisch stattfinden, zu dem kommunalpolitisch interessierte Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich eingeladen sind. Dort können die lokale Haushaltskrise sowie weitere Gemeinde-Themen im zwanglosen Rahmen besprochen werden.
Der Ortsverein bereitet sich weiterhin auf die Feier seines hundertjährigen Bestehens vor, die am 20. September stattfinden soll. Der Vorstand beschloss, sich um den Bundesvorsitzenden der Jungsozialisten, Kevin Kühnert, als politischen Gastredner zu bemühen. Gunter Müller meinte dazu, neben der Würdigung der demokratischen Tradition in der SPD gehe es bei einem solchen Anlass auch darum, politische Perspektiven anzubieten, gerade für jüngere Menschen.

Im Vorfeld der Wahl zum Europa-Parlament am 26. Mai wird der Ortsverein noch gesonderte Aktionen organisieren.


 


 

Gunter Müller bleibt Vorsitzender

SPD Schenklengsfeld wählt Vorstand und ehrt Jubilare

Konrode. Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Schenklengsfeld haben in ihrer Jahreshauptversammlung im Dorfheim von Konrode einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorsitzender wurde Gunter Müller im Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Tanja Hartdegen, Johannes Hesse, Nora Mannel und René Petzold. Christa Landsiedel übernimmt von Werner Kümmel das Amt des Kassiers. Kümmel hat aus Altersgründen sein Amt nach sieben Jahren abgegeben. Er wurde mit einem Blumenstrauß verabschiedet. Neue Schriftführerin ist Sandra Dembinski. Zudem unterstützt Peter Lenz als Pressewart die Arbeit des Vorstandes. Als Beisitzer wurden Jan Olbricht, Georg Pfromm, Horst Hannich, Jürgen Baumgardt, Werner Fiedler und Rainer Daube bestätigt.

In seinem Jahresbericht schilderte Gunter Müller die Veranstaltungen und Aktionen des Ortsvereins. Vor der hessischen Landtagswahl war SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel war zu Gast in Schenklengsfeld und ließ sich von Wilhelm Steinhauer und Karl Honikel über den aktuellen Stand des Projekts “Wohnen an der Solz“ informieren. Dabei entstehen in einem ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus in der Ortsmitte betreute Wohnungen für Senioren. Im Anschluss kamen Schenklengsfelder Bürgerinnen und Bürger im “Hyde-Park“ bei Bratwurst und Getränken mit Schäfer-Gümbel ins Gespräch. Zudem veranstaltete der Ortsverein einen „Hessen-Abend“ mit regionalen Spezialitäten und einem öffentlichen Interview, das Peter Lenz mit dem lokalen SPD-Landtagskandidaten Torsten Warnecke führte. Kurz vor dem Wahltermin fand noch eine Informationsveranstaltung zum Thema Straßenausbaubeiträge statt.

Thomas Giese, SPD-Unterbezirksgeschäftsführer und Kandidat für das Europaparlament, bekräftigte in seinem Grußwort die Vorzüge eines geeinten Europas. Diese zeigten sich beispielsweise in der Entsenderichtlinie für die faire Entlohnung von Arbeitskräften aus Nachbarländern und im gemeinsamen Eintreten für Frieden. Giese rief eindrücklich dazu auf, die Sozialdemokraten in Europa bei der Europawahl am 26. Mai zu stärken.

Torsten Warnecke, Landtagsabgeordneter und Unterbezirksvorsitzender, bedankte sich für die Unterstützung aus Schenklengsfeld im Landtagswahlkampf und unterstrich den Anspruch der SPD, weiterhin als Volkspartei zu gelten, trotz aktuell niedriger Umfragewerte. Er begründete dies u.a. mit dem Hinweis auf die große Zahl von aktiven Mitgliedern, kommunalen Mandatsträgern, Bürgermeistern und Landespolitikern bundesweit.

Für 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD wurde Klaus Peter Jürgensen geehrt. Der Jubilar stammt aus Norddeutschland und war im Februar 1979 in den SPD-Ortsverein Stein in Schleswig-Holstein eingetreten. Seit 1998 wohnt er mit seiner Ehefrau in Wüstfeld und gehört dem Ortsverein Schenklengsfeld an.

Für sein 25-jähriges Parteijubiläum wurde der Ortsvereinsvorsitzende Gunter Müller geehrt. Er stammt aus einem sozialdemokratischen Elternhaus und trat im März 1994 in Marburg in die SPD ein. Sein Vater war lange Jahre Bürgermeister in Biedenkopf. Auch seine Mutter war aktive Sozialdemokratin.

Bild: siehe unter "Ehrungen"


 


 

Endspurt im Landtagswahlkampf 2018

Mitglieder des SPD-Ortsvereins Schenklengsfeld am 27.10.2018 am Stand bei "NETTO"

 

„Abschaffung der Straßenausbaubeiträge“
„Abschaffung der Straßenausbaubeiträge“

Ohne Wahlhelfer keine unabhängigen Wahlen

Endspurt im Landtagswahlkampf 2018. Fleißige Helfer am Wahlkampfstand bei Neukauf.
Endspurt im Landtagswahlkampf 2018. Fleißige Helfer am Wahlkampfstand bei Neukauf.

 

Unterhaltsamer Hessen-Abend in Konrode !

Der PSD-Ortsverein Schenklengsfeld hatte zu Gesprächen und Spezialitäten aus dem Hessenland eingeladen und viele sind gekommen. Höhepunkt des Abend ein Interview von Peter Lenz (ehemaliger Redakteur der Hersfelder Zeitung) und dem SPD-Landtagsabgeprdneten Torsten Warnecke.


 

Landtagswahl 2018 – Torsten Warnecke – Ihr SPD-Kandidat im Wahlkreis Hersfeld.

Landtagswahl 2018 – unsere Kandidatin Tanja Hartdegen

Bundesaußenminister Heiko Maas zu Besuch in Eiterfeld

Thorsten Schäfer-Gümbel auf Sommerreise in Schenklengsfeld

Auf der Baustelle Altengerechtes Wohnen


 

Bei hochsommerlichen Temperaturen machte Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) bei seiner Sommerreise durch Hessen in Schenklengsfeld Station.

Begleitet wurde er vom SPD-Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke. Nach einem Besuch des Hausarztzentrums in Eiterfeld, informierte sich der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahlen in Schenklengsfeld über das Projekt „Wohnen an der Stolz“. Hier schafft der Förderverein „Altengerechtes/Betreutes Wohnen“ neun barrierefreie Wohnungen, die im kommenden Jahr bezugsfertig sein sollen.

Im nahe gelegenen Rathaus-Park suchte Schäfer-Gümbel das Gespräch mit den Bürgern und stellte die Schwerpunkte seines Wahlprogramms vor. Bildungsgerechtigkeit, Sicherung der Mobilität und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bezeichnete er als die drei „dicken Brocken“, die er als Chef einer zukünftigen Landesregierung anfassen wolle. Insbesondere die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sei das Thema des kommenden Jahrzehnts. (tl)

Bericht der Hersfelder Zeitung vom 30.07.2018 / Bericht Landsiedel / Fotos: Karl Honikel


 

Thorsten Schäfer-Gümbel

… wird am Montag, 30. Juli 2018, zur Mittagszeit unsere Gemeinde Schenklengsfeld besuchen. Er wird sich vom Förderverein Altengerechtes betreutes Wohnen e. V. das Konzept und den aktuellen Stand der Umbauarbeiten des ehemaligen Böckler-Hauses zu neun Wohneinheiten „Wohnen an der Solz“ für Senioren vorstellen lassen.

Im Anschluss lädt der SPD-Ortsverein Schenklengsfeld gegen 11.45 Uhr in den Hyde-Park in Schenklengsfeld ein. Die örtlichen Genossinnen und Genossen sowie deren Landesvorsitzender freuen sich auf Gespräche bei Bratwurst und kühlen Getränken.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!

Sanierung der Landesstraßen

Liebe Genossinnen und Genossen,

anbei das erschreckende Ergebnis der Fragestunde im Landtag zu den Perspektiven der Sanierung der Landesstraßen.

 

Ein schönes Wochenende wünschend, mit einem herzlichen Glückauf!

Torsten Warnecke

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MdL Warnecke fragt im Landtag Verkehrsminister Al-Wazir – Ergebnis:

48 % der Landesstraßen in Hersfeld-Rotenburg in schlechtem/sehr schlechtem Zustand!

 

BAD HERSFELD. Der Zustand der Landesstraßen in Hersfeld-Rotenburg treibt den SPD-Landtagsabgeordneten um. Seine Befürchtung, wonach viele Straßen als Landesstraßen am schlechten Straßenzustand erkennbar sind, hat sich bestätigt. Dies war Anlass für den heimischen SPD-Landtagsabgeordneten, dies in der Fragestunde des Landtages aufzugreifen. Warnecke fragte nach dem Anteil der sich in schlechtem/sehr schlechtem Zustand befindenden Landesstraßen in Hersfeld-Rotenburg.

Der hessische Verkehrsminister Al-Wazir verwies auf die Zustandserfassung aus dem Jahre 2016. Danach „befinden sich von den 334 km Landesstraßen in Hersfeld-Rotenburg 162 km in einem schlechten bzw. sehr schlechtem Zustand. Dies entspricht einem Anteil von cirka 48%.“

 

Nach Warneckes Berechnungen wird sich daran dauerhaft dann nichts ändern, wenn jährlich nur gut 11 Kilometer Landesstraße saniert werden. Wird doch von 30 Jahren Lebensdauer bis zur notwendigen grundhaften Sanierung ausgegangen. „334 Kilometer durch 30 Jahre macht gut 11 Kilometer pro Jahr, die grundhaft saniert werden müssten. Dann wäre alles gut. Wenn, ja wenn es nicht gut 162 Kilometer Sanierungsstau gäbe!“, verweist der SPD-Haushaltspolitiker auf das Problem zu geringer Haushaltsmittel. Zudem sei Hessen-Mobil seitens des Landes nicht mit ausreichend Personal ausgestattet. Hier räche sich der jahrelange Personalabbau bei den Landesbediensteten im Straßenbau- und -planungsbereich!

 

Torsten Warnecke MdL

Hessischer Landtag

SPD-Fraktion

Schlossplatz 1-3

65183 Wiesbaden

Telefon 0611 / 350 716

Telefax 0611 / 350 1 716

Internet www.torsten-warnecke.de


 

René Petzold, Kevin Kühnert und Lara Kannappel ©Foto: Dietmar Bürger | nh
René Petzold, Kevin Kühnert und Lara Kannappel ©Foto: Dietmar Bürger | nh

René Petzold ist neuer Juso-Bezirksvorsitzender in Nordhessen

17. April 2018 07:45 Uhr

KORBACH | KASSEL | SCHENKLENGSFELD. Die ordentliche Bezirkskonferenz der nordhessischen Jusos wählte am Sonntag im Bürgerhaus Korbach den 23-jährigen René Petzold aus Schenklengsfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) zum neuen Juso-Bezirksvorsitzenden.

Von den 61 anwesenden Delegierten der nordhessischen Jusos stimmten 60 Delegierte mit Ja, einer enthielt sich. Petzold erhielt damit 98,36 Prozent der Stimmen. Er löst Lara Kannappel aus Baunatal an der Spitze des Juso-Bezirks ab, die nach zwei Jahren nicht erneut kandidierte.

René Petzold hat die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung mit dem Bachelor of Arts – Allgemeine Verwaltung im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen und arbeitet zur Zeit als Fallmanager SGB II beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

„Ich freue mich sehr über das tolle Wahlergebnis. Es ist für mich in erster Linie ein Ansporn das in mich gesetzte Vertrauen im kommenden Jahr ernst zu nehmen und die versprochenen Inhalte in der politischen Arbeit umzusetzen. Wir wollen verstärkt Angebote für Azubis und junge Beschäftigte schaffen. Wichtig ist dabei eine engere Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Sie stehen historisch und in vielen Punkten auch inhaltlich eng an unserer Seite. Diese Verbindung muss wieder erneuert werden. Darüber hinaus wollen wir ein Angebot für Jusos schaffen, die in den kommunalen Parlamenten Politik machen. Gerade in kleineren Kommunen steht man häufig alleine da, wenn es um die Umsetzung politischer Forderungen geht. An dieser Stelle ist es wichtig, sich interkommunal und auch über die Landkreisgrenzen hinweg mit jungen Genossinnen und Genossen auszutauschen“, kündigte der neue Juso-Bezirksvorsitzende René Petzold an.

Als Petzolds Stellvertreterin und Bundesausschussvertreterin des Bezirks wurde Anna-Maria Rembas aus Marburg gewählt. Für Sie stimmten 53 von 61 Delegierten (86,88 Prozent). Als weitere Stellvertretende Bezirksvorsitzende wurden Jari Pellmann (Gudensberg), Paula Zels (Marburg), Lukas Glaser (Kassel), Karsten Konrad Zolna (Korbach), Natalia Franz (Kassel), Hanna Reichhardt (Morschen) und Laurin Müller (Lohfelden) gewählt.

Die Juso-Bezirkskonferenz beschloss mit großer Mehrheit den Leitantrag „Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen – Für eine Sozialdemokratie, die Wort hält.

Im Leitantrag haben die Jusos umfangreiche Vorschläge an die SPD vorgelegt, wie die Erneuerung der Partei in ihren Augen gelingen kann. Ein klares Bekenntnis zu den Vereinigten Staaten von Europa gehört genauso dazu, wie die Einführung eines Rechts auf Weiterbildung, die deutliche Erhöhung des Mindestlohns oder die konsequente und ersatzlose Streichung der sachgrundlosen Befristung. Neben inhaltlichen Impulsen fordern die Jusos im beschlossenen Leitantrag  auch die Einführung einer Juso-Quote für die Besetzung der geschäftsführenden Vorstände der SPD sowie bei den Listenaufstellungen für Wahlen auf allen Ebenen. „Unser Verband nimmt sowohl in der inhaltlichen Debatte, als auch bei Wahlkämpfen eine herausragende Rolle ein. Wir fordern deshalb mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten in personellen Fragen. Wichtig ist uns dabei, dass wir als Jusos darüber entscheiden, wen wir für einen entsprechenden Posten vorschlagen. Nur so gewährleisten wir, dass die betreffende Person auch tatsächlich unsere Inhalte in Partei und Parlament vertritt“, erläuterte René Petzold den Juso-Antrag.

Das Hauptreferat der Juso-Bezirkskonferenz hielt die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Kassel und zukünftige Landesdirektorin des Landeswohlfahrtverbandes, Susanne Selbert. Sie sprach über das Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Die stellvertretende nordhessische SPD-Bezirksvorsitzende, Martina Werner, MdEP, bedankte sich bei den Jusos für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert machte in einem längeren Grußwort deutlich, dass sich die Jusos in Zukunft noch lauter für mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland und in der SPD einsetzen werden. Er sprach sich insbesondere für eine gerechtere Vermögensverteilung und höhere Vermögenssteuern  in Deutschland aus.

Die Juso-Bezirkskonferenz verlieh Andreas Schaake, dem Stellv. SPD-Unterbezirksvorsitzenden von Waldeck-Frankenberg, die Ehrung „Juso honoris causa“ in Würdigung seiner langjährigen Verbundenheit zu den Jusos. Andreas Schaake war elf Jahre Unterbezirksvorsitzender der Jusos von Waldeck-Frankenberg und zwei Jahre Stellvertretender Juso-Bezirksvorsitzender.

Ebenfalls zum Juso h.c. wurde der Politikwissenschaftler Dr. Oliver D`Antonio (Universität Kassel) ernannt. (pm)

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